Leihmütter, Samenspender, Google-Babys: Kind auf Bestellung?

Zweihundert Kinder haben? Geburten outsourcen? Sich eine Familie aus dem Katalog zusammenstellen? Alles möglich! In der Regel kostet es nur etwas Geld und Geduld. Ist das pervers? Ist das legitim? Meine Mutter hat mich als Eizelle vor fünfzig Jahren einfrieren lassen. Vor zwanzig Jahren hat ihr Enkel die Eizelle mit seinem Sperma befruchtet. Meine Mutter ist also meine Großmutter und mein Vater ist mein Neffe. Sind Schicksale wie dieses bald Normalität? Meine Tochter sieht aus wie ich! Mein Vater gleicht mir! Gehören diese Sätze bald der Vergangenheit an? »Leihmütter, Samenspender, Google-Babys« untersucht die Erschütterung der Identitäten unter reproduktionsmedizinischen Vorzeichen. Was ist natürlich, welches Schicksal akzeptiere ich als Schicksal und wo bestimme ich?

Künstlerische Leitung: Andreas Liebmann
Ausstattung: Mai Gogishvili
Wissenschaftliche Beratung: Uta Bittner & Ilona Szlezak
Dramaturgie: Josef Mackert

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